Energiesparen in der Küche

Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens in der Küche. Denn Küchen sind gesellige Räume. Hier kocht man, hier wird gewaschen, hier sitzt man zusammen – isst und trinkt. Und da wir so oft in der Küche sind, lässt sich hier auch einiges an Energie sparen:

Kühle Orte für kühle Geräte

Stellen Sie Kühlgeräte nicht neben die Heizung oder den Herd. Je wärmer die Umgebungstemperatur, umso mehr Strom braucht das Gerät zum Kühlen. Jedes Grad Umgebungstemperatur weniger spart ca. 6 % Strom.

Regelmäßig abtauen

Tauen Sie Tiefkühlgeräte öfter mal ab. Bereits eine fünf Millimeter dicke Schicht erhöht den Stromverbrauch um über 30 %.

Gas statt Strom

Wenn Sie die Wahl haben, greifen Sie zu einem Gasherd. Dieser kocht wesentlich wirtschaftlicher als ein Elektroherd, da bei Elektroherden nur etwa 34 % der im Kraftwerk eingesetzten Primärenergie in Wärme zum Kochen umgewandelt werden. Gasherde nutzen die Primärenergie fast zu 100 %. Sie entlasten die Umwelt durch bessere Primärenergienutzung und CO2 Vermeidung.

Töpfe brauchen einen Deckel

Verschließen Sie Töpfe und Pfannen immer mit einem Deckel. Ohne Deckel entweicht die Wärme und der Kochvorgang dauert länger.

Druckgaren ist effizienter 

Nutzen Sie Schnellkochtöpfe. Diese sparen bis zu 50 % Energie und Zeit.

Spülmaschine stets gut befüllen

Lassen Sie die Spülmaschine nie mit halber Ladung laufen: Zwei mal halb verbraucht auch im Spargang mehr als einmal voll.

Moderne Geräte verwenden

Tauschen Sie irgendwann veraltete Geräte gegen neue aus. Achten Sie beim Kauf auf sparsame Geräte (Energie-Effizienz-Klassen A++, A+ und A bezeichnen sparsame Geräte; D, E, F und G sind Energiefresser).

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